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Am 17. August 2003 fand die erste Roadbookfahrt in der Geschichte des Swiss-G-Club statt. Clubmitglied Res Böhlen hatte das Roadbook geschrieben und damit die Fahrt organisiert. Um 10 Uhr war der Treffpunkt an der Seestrasse in Thun bei Off-Road-Böhlen. Schätzungsweise 15 Fahrzeuge hatten sich bis zu diesem Zeitpunkt eingefunden. Nach der Verteilung der Roadbooks erfolgte eine gut verständliche Einführung in das Lesen und Fahren nach dem Roadbook.
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| Wie
funktioniert das Roadbook?
Die Seiten im Roadbook sind in drei Spalten unterteilt. Links sind die Fahranweisungen, in der Mitte sind die Distanzangaben in Kilometer und rechts sind teilweise Referenzen angegeben. Beim Start stellt man den Tageskilometerzähler auf Null. Bei den angegebenen Distanzen muss man dann jeweils die entsprechenden Fahranweisungen befolgen. Da bekanntlich die Kilometerzähler in den Fahrzeugen nicht so genau stimmen (gerade wenn man beispielsweise andere Reifendimensionen fährt und den Tacho nicht angeglichen hat), klaffen die Angaben im Roadbook immer weiter mit den angezeigten km auseinander. Bei den Referenzen sieht man dann zum einen, dass man auf dem richtigen Weg ist, und zum anderen, wie gross die Abweichung tatsächlich ist. An einigen Referenzpunkten wird der Tacho wieder genullt. Damit werden zu grosse Abweichungen vermieden. Hier zwei Beispiele:
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Nebst gewöhnlichen Feld- und Waldwegen gab es auch richtig enge, steile Off-Road-Passagen zu durchfahren, wobei natürlich das Herz aller Teilnehmer höher schlug. Ob Res in der vorange- gangenen Nacht einige Fahrverbote demontiert hatte, entzieht sich unserer Kenntnis ;-). |
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Das Waldhaus am Ziel: Es hätte uns bei schlechtem Wetter gemütlichen
Unterschlupf geboten.
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Wo seid ihr denn so lang gefahren? |
Der Grill wird in Position gebracht. |
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Schattenplätze wurden bei diesem Wetter klar bevorzugt. |
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| Ein ganz herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an Res Böhlen, der sich die Mühe gemacht hat, die ganze Tour auszuarbeiten, die wunderschöne Waldhütte zu organisieren und auch am Sonntag sein Gelände zum Treffpunkt zur Verfügung gestellt hat. Danke Res, es hätte nicht besser sein können! | ||||||
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Es war natürlich absolut übertrieben, gleich mit einem Ersatzfahrzeug zu kommen. |
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Bericht und Fotos: Christoph Gmünder