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| Start zum diesjährigen Eisslalom. Zwar verfügt der «G» über ein einmaliges Off-road-Instrumentarium aber auf blankem Eis gelten andere Kriterien. |
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| Josef Eichholzer, Präsident | |
| Da
steht er, über zwei Tonnen schwer, bereit zum Eisslalom. Die Rede ist hier von einem Puch
G, der auf dem Eisfeld den Startbefehl erwartet. Es herrscht keine Aufregung, schliesslich
ist es schon das dritte Mal, dass der Puch G Swiss Club mit seinen Fahrzeugen «auf's
Eis» geht und die Mitglieder ihr Können gegen die Zeit messen können. Der Haftreibungswert und das Gewicht des Fahrzeugs lassen Fahrer und Fahrerinnen nicht unbeeindruckt; es erfordert Höchstkonzentration, das schwere Auto mit seiner «hausgemachten» Masseträgheit um die aufgestellten Kegel zu manövrieren. Der Parcours ist eng ausgesteckt, dadurch erhöhen sich sowohl der Schwierigkeitsgrad und die Anforderungen an die Fahrer. Umgerechnet erfordert es ein Reaktionsvermögen bei einer Geschwindigkeit von etwa 1 00 km/h auf normalen Strassen. Die zwölf Teilnehmer konnten ihre Läufe bei recht sonnigem und trockenem Wetter absolvieren. An der anschliessenden Hauptversammlung wurde der 1. Preis, ein Puch G (im Massstab 1:43) dem Sieger übergeben. An der Hauptversammlung, welche im Hotel Krone in Thun stattfand, durften rund ein Drittel der Clubmitglieder begrüsst werden. Die Erledigung der Vereinsgeschäfte verlief ordnungsgemäss und speditiv. Veränderungen im Vorstand waren keine vorzunehmen, da auch keine Wahlen bevorstehen. Es ist aber geplant, vermehrt lokale Treffen, jeweils mit einer Attraktion verbunden, durchzuführen. Ein Ausflug nach Graz ins Werk der Puch G-Fabrikation, wird für 1999 in Betracht gezogen. Ein grosses Unternehmen wird noch in diesem Vereinsjahr unser Wochenendausflug nach Italien ins Gelände (mit vielen Offroad-Einsätzen) sein. Wir freuen uns auf den Anlass und danken schon jetzt den Organisatoren, Familien Geser und Köhler für ihre Mithilfe. Im Anschluss an die Hauptversammlung offerierte der Club ein Nachtessen auf «chinesische Art», welches allgemeinen Zuspruch fand. |
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Kleines «Familienfoto» anlässlich der |
aus «4x4plus», 2/1997