Geländefahrkurs in Treiten
Am 15. Juni fand in der Kiesgrube bei Treiten (BE) der im Jahresprogramm angekündigte Geländefahrkurs für Mitglieder des Puch G Swiss Club statt. Präsident Josef Eichholzer und der Technische Leiter Ruedi Bosch hatten am frühen Morgen mit zahlreichen Helfern einen interessanten und anspruchsvollen Parcours abgesteckt.
Text: Silvia Hauenstein
Bilder: Gerd Neuschwender
Wie es bei solchen Anlässen bereits Tradition ist, stellte Steyr-Daimler- Puch (Schweiz) AG auch diesmal wieder eine Anzahl Fahrzeuge und Begleitfahrer zur Verfügung, obwohl natürlich jedes Clubmitglied mit dem eigenen Puch G zum Fahrkurs erschienen war. Man will damit ungeübteren Fahrerinnen und Fahrern den «Einstieg» ins Gelände erleichtern und gleichzeitig die Angst nehmen, möglicherweise den eigenen (immerhin sehr kostspieligen) Wagen zu beschädigen.
Der Puch G geniesst bei Insider den Ruf, das beste Geländefahrzeug seiner Klasse zu sein. Aber nur wenige kennen seine tatsächlichen Fähigkeiten. Im Do-it-yourself-Verfahren die Grenzwerte auszuloten, kann jedoch gewaltig daneben gehen. Dies war auch der Grund, warum der Geländeparcours zuvor fachmännisch ausgetestet und anschliessend ausgesteckt wurde. Man konnte auf diese Weise die Kursteilnehmer auf behutsame Weise an gesteigerte Schwierigkeitsgrade heranführen, ohne unnötige Risiken für Mensch und Maschine einzugehen. Der Erfolg zeichnete sich denn auch ziemlich schnell ab: Wo anfänglich noch zaghaft – dann immer mutiger – mit dem Werksfahrzeug geübt wurde, kam bald der eigene Wagen an die Reihe, der natürlich ebenfalls bravourös (und ohne Kratzer) alle Hindernisse meisterte. Nicht zuletzt des prachtvollen Wetters wegen verging dieser Tag für alle Teilnehmer viel zu schnell. Üblicherweise folgt dem Geländefahrkurs des Puch G Swiss Club ein kultureller Teil. Angeführt vom Clubmitglied Gerd Neuschwender dislozierte die Gesellschaft zum Campingplatz Gampelen, wo man (hat ja auch mit Kultur zu tun ...) sogleich zum gemütlichen Abschluss mit Imbiss und Umtrunk gelangte.

«Knirsch!»- Dem Puch G machen sol-
che "Aufsetzer" überhaupt nichts aus.


Diskussionsrunde am Rande des Ge-
schehens.

aus «4x4plus», 3/1996

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